Es ist schon ein paar Jahre zurück, als ich ein MRI machen sollte. Ich hatte einen Termin beim Kantonsspital in St. Gallen. Ich hatte keine Ahnung was das genau bedeutet oder was die genau machen. Als ich dann in dieser Abteilung angekommen bin, musste ich noch etwas warten.

Dann kam eine Person auf mich zu und teilte mir mit, dass Sie mich vorbereiten möchte und dafür würde ich eine Spritze mit Flüssigkeit bekommen, damit man etwas sehen könnte. In diesem Moment als ich das Wort Spritze hörte, bin ich auf 300 gewesen und konnte mich nicht mehr beruhigen. Keine Ahnung es war eine nette Frau die mich dann zur Seite nahm und mir erklärte, dass es nicht so schlimm sei, oder dass es nötig ist, um überhaupt etwas erkennen zu können. Ich glaube es hat sicher 40 Min gedauert, bis ich dann irgendwann eingewilligt habe. Dann lag ich auf diesem Tisch und jetzt kam eine andere Person und pikste mich mit der Spritze. Ich fühlte noch wie die Flüssigkeit in mich ging und es verging keine 5 Minuten, dann musste ich mich übergeben. Schrecklich war diese Situation, weil ich zuvor noch Spinat ass.

Jedenfalls war der Raum nun nicht mehr weiss, sondern grün und die eigentliche Behandlung hat auch nicht stattgefunden.

So ging es mir immer wieder, immer wenn ich das Wort Spritze hörte, drehte ich im Roten.

Seit ich in dieser Ausbildung zum Energy Coach bin, kam Bruno beim letzten Treffen und teilte uns mit, dass es gut wäre, wenn wir unsere eigenen Instrumente für die «Aura Chirurgie» haben und dazu gehört auch die Spritze. Natürlich wehrte ich mich gleich und teilte auch mit, dass ich eine Spritzen Allergie habe oder einfach Spritzen nicht mag.

Jetzt kam Jutta auf mich zu und fragte mich, auf einer Skala von 1 – 10, was fühlst du bei Spritzen und ich sagte 12. Sie fragte, ob ich Interesse habe, diese Blockade lösen zu wollen und ich sagte sofort zu. Sie begann meine Blockade zu lösen und nach ein paar Sekunden fragte sie mich erneut, welche Zahl bei einer Skala von 1- 10 es jetzt sei. Erstaunlicherweise war es jetzt nur noch 5 und sie sagte, das genügt nicht, Moment und sie begann nochmals mit der Übung. Nach nochmals einigen Sekunden fragte sie mich erneut, wie ich mich fühle und welche Zahl es jetzt sei, bei einer Skala von 1 – 10 und ich sagte 0.

Jetzt war auch ich in der Lage eine Spritze zu nehmen, habe mir auch eine Nadel ausgesucht, die zwar nur zum symbolischen Zweck da ist. (Es dürfen nur speziell ausgebildete Personen spritzen geben).

Aber für mich war es jetzt etwas spezielles, weil ich früher immer davon weggesprungen bin. Vor einer Woche habe ich dann eine SMS erhalten um mich zu impfen. Also ging ich zum Impfzentrum in Heiden, alles ohne Hektik oder Probleme. Zuerst die Formalitäten und anschliessend kam ich zu einer netten Frau, die mich fragte, in welchen Arm ich die Spritze haben möchte. Ich sagte, links, da ich Rechtshänder bin und so habe ich den Arm hingehalten. Ich konnte ich zusehen, wie sie alles vorbereitet hat und auch die Spritze konnte ich ansehen. Auch sie sagte dann, es gibt es ein Picks und das spürte ich auch, sowie wie die Flüssigkeit.

Total ruhig sass ich da, überhaupt kein Stress, da kann ich sagen, da ich vielleicht sogar einen Spritzen Phobie hatte – diese Blockade ist jetzt weg. Ich bin riesig dankbar, dass Jutta mir diese Blockade genommen hat.